Plastic Recycling Pyrolyse

KUNSTSTOFF Reststoffe

Wir starten wo die stoffliche Verwertung an Grenzen stößt…

Einsatzstoffe:

Post-Consumer als auch Post-Industrial Produkte

70-80% des Inputs verwandelt sich in ein hochkalorisches Pyrolysegas (nahezu Heizwert von Erdgas)

Pyrolyse Koks je nach Einsatzstoff

Recycling von zB. Carbon Black aus Master Batches

Trockener, meist feinkörniger und mittelkalorischer Reststoff welcher als Ersatzbrennstoff für die Zementindustrie eingesetzt werden kann.

Vorteil:

"Inhouse" thermisches Verwertungskonzept zur Mengenreduktion und Energiebereitstellung (Kraft-Wärme Kopplung)

 

Input

Input

  • Post-Consumer Reststoff
  • Post-Industrial Reststoff

PYROLYSE

Output

Pyrolyse Gas

  • Hochkalorisches Gas
  • Wärmenutzung direkt (z.B. Prozesswärme od. Dampf) oder Verstromung

Pyrokoks

  • Signifikante Massen- und Volumenreduktion
  • Gute Fraktionierbarkeit (Korngröße, Metall/Nicht-Metall etc.)
  • ev. weitere Verwertbarkeit

 

Fallbeispiel:

Der Anfall an Kunststoffmüll, kommend aus Produktion oder nach Gebrauch im klassischen „Gelben Sack“, wird von Jahr zu Jahr höher. Die stoffliche Verwertung durch mechanische/thermischer Aufbereitung und weiterer Regranulierung bilden einen wertvollen Beitrag zum Stoffkreislauf. Jedoch wird auch der Anteil an nicht mehr weiter verwertbarer Fracht mehr; sei es durch immer komplexerer Verbundstrukturen (zB. Folienverbunde) oder durch nicht mehr verwertbarer Kunststoffgemische.

Hier ermöglicht die Pyrolyse eine Verwertung der Reststoffe in ein hochkalorisches Pyrolysegas (Heizwert ca. 80% von Erdgas) bzw. einer Koksfraktion, welche z.B. im Falle von einem PET Masterbatchabfall (mit 30% Carbon Black Füllung) wieder in Carbon Black Recyclat (r-CB) verwandelt werden konnte.

Vorteile einer Lösung mittels T:CRACKER sind die individuelle Anpassbarkeit an Größe und Bedarf des Kunden. Die thermische Energie des Pyrolysegases kann für Prozesswärme, Verstromung oder weiteren Anwendungen genutzt werden. Der Feststoffanfall in Form von Pyrolysekoks verringert sich um ca. 70-80%; je nach Qualität des Inputs kann dieser als Wertstoff oder im schlechtesten Fall als trockener und gut dosierbarer Brennstoff in Müllverbrennungen oder Zementwerken genutzt werden.